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Zufüttern und Zwangsernährung



Krankheiten, Zahnprobleme, Unterstützung nach Operationen oder auch Altersschwäche können es nötig machen, Degus zuzufüttern. Sei es nun unterstützend oder sogar durch Zwangsernährung - hier findet Ihr ein paar Tipps, die uns bei unseren eigenen Degus halfen und auch im Forum schon häufig in gleicher oder leicht abgewandelter Form angewendet wurden. Wenn Ihr mit anderen Zusammensetzungen gute Erfahrungen gemacht habt, meldet es uns bitte! Für die ⇒ Handaufzucht von Degubabys gibt es eine gesonderte Seite!

Testet ein wenig aus, welche Zusammensetzung Eure Degus mögen. Unserer Erfahrung nach, nahmen die Degus gerade einen Brei mit Haferflocken, Karotte und etwas Heustaub gerne und häufig ohne Zwang an.

  • Etwas Karottenbabybrei verwenden viele als Grundlage, da es recht gerne genommen wird. Sehr gut dosieren, mit Wasser anmischen und vor allem lagern lässt sich auch das Karottengranulat von ⇒ Hansemanns Team (siehe nebenstehendes Foto, Granulat rechts unten

  • Da Rohfaseranteile sehr wichtig sind, mischten wir unter den Brei immer noch etwas gemahlene Heucobs oder auch Heustaub (man kann z.B. das Kleinzeug verwenden, was sich in den Heutüten unten sammelt!)

  • Bei Degus, die stärker abgenommen haben bzw. dringend Energie benötigen, kann man auch Haferflocken oder geriebene Nüsse untermischen. Bei Nüssen bitte aufpassen, da sie schimmelanfälliger sind als Haferflocken

  • Von Tierärzten wird oft Critical Care (siehe Foto, Pulver links unten) empfohlen. Neuer auf dem Markt und ebenfalls geeignet ist "Rodicare instant". Ihr könnt es oft über Euren Tierarzt beziehen oder aber auch im Internet z.B. unter ⇒ Tiershop bestellen.

  • Bene-Bac kann z.B. nach der Gabe von Antibiotika und bei Problemen mit Durchfall bzw. Darmproblemen unterstützend untergemischt werden. Bird Bene-Bac ist ein türkis-grünes Gel, welches Bakterien enthält, die für den gesunden Darm wichtig sind. Abgegeben wird es in kleinen Tuben. Auch Bird Bene-Bac bekommt Ihr beim Tierarzt oder z.B. bei ⇒ Tiershop.de.
Wenn ihr bei einem Degu wirklich regelmäßig zufüttern müsst, könnt ihr auch ein Pulver vorbereiten. Gebt etwas normales Futter in den Mixer, zerkleinert es und lagert es gut (siehe Foto, Pulver oben). Ihr könnt es dann mit Wasser frisch anmischen (nicht feucht lagern!) und anbieten.

Wenn Degus das Futter nicht freiwillig aufnehmen, zieht den Brei mit einer Einwegspritze (natürlich ohne Nadel) auf. Dazu muß der Brei möglichst fein sein, damit er nichts verstopft.

Einen Degu zu halten und gleichzeitig zu füttern, ist oft gar nicht so einfach und braucht etwas Geduld. Bei manchen Degus klappt es noch am besten, indem man den Degu in ein Handtuch einwickelt, so dass er nicht mehr so einfach strampeln kann. Die Spritze führt man seitlich hinter den Zähnen in das Maul ein und gibt immer eine kleine Menge ein. Erst wiederholen, wenn sie geschluckt haben und immer darauf achten, dass sie sich nicht verschlucken!

Wichtig:
Zögert bitte nicht mit einem Tierarztbesuch! Diese Seite kann nur ergänzende Tipps geben! Gerade bei Gewichtsabnahme sollte ein Tierarzt aufgesucht werden, der u.a. die Zähne der Degus genauer unter die Lupe nimmt. Zudem kann man selbst das Gewicht der Degus im Auge behalten, indem man sie häufiger wiegt. Dazu eignet sich eine Küchenwaage oder auch eine Briefwaage.

Achtet zudem sehr darauf, dass kranke Tiere genug trinken! Mischt den Brei ggf. lieber mit etwas mehr Wasser, um die Flüssigkeitsaufnahme zu sichern!

Gerade wenn ein Degu längere Zeit nur Brei aufnimmt, solltet Ihr die Zähne im Auge behalten und bei Auffälligkeiten einen Tierarzt aufsuchen. Denn durch den Brei reduziert sich der normale Zahnabrieb



Hinweise:
© 2014 - Sabine Götz